Gesunde Kinder – gesunde Zukunft

Bereits seit mehreren Jahren arbeiten wir mit der AOK und der Ärztekammer Nordrhein zusammen mit dem Programm „Gesund macht Schule“, einem Unterstützungskonzept zur Prävention und Gesundheitsförderung in der Grundschule.

Unter dem Motto Gesunde Kinder – gesunde Zukunft bietet die AOK schon seit Jahren viele Anregungen und Vorschläge für die Schulpraxis an. Das schuleigene „Gesund macht Schule“ – Programm beschäftigt sich schwerpunktmäßig mit den vier Themenbereichen:

  • Bewegung und Entspannung
  • Essen und Ernährung
  • Menschlicher Körper / Beim Arzt
  • Sexualerziehung Zudem gibt es für die einzelnen Themenbereiche mehrere Bausteine, die inhaltlich und methodisch zusammenwirken:

Diese Themenbereiche werden als Projektunterricht eng mit dem Sach- und   Sportunterricht verknüpft.
Zu jedem der Themenbereiche steht uns eine Materialmappe mit vielfältigen Materialien für die Unterrichtsgestaltung zur Verfügung.
Unserer Schule arbeitet als Patenärzte mit der Gemeinschaftspraxis von Herrn Dr. Leifeld zusammen.
Kindgerechtes Anschauungsmaterial (z. B. anatomischer Teddy) wird von der AOK zur Verfügung gestellt.


Beim Arzt

In Zusammenarbeit mit der AOK („Gesund macht Schule“) wird ein Besuch der 3. Schuljahre in den Praxisräumen unseres Schulpatenarztes Herrn Dr. Leifeld durchgeführt. In der Schule wird zuvor der Praxisbesuch in einer kurzen Unterrichtstunde des Arztes in jeder 3. Klasse vorbereitet. Das Ziel dabei ist, den Kindern die Angst vor einem Arztbesuch zu nehmen. Die Kinder lernen grundlegende Untersuchungen beim Arzt wie Messen des Pulses, des Blutdrucks, Abhören einiger Organe, Sonographie usw. kennen. Zunächst erklärt der Arzt die Behandlungsweise in der Theorie, dann werden freiwillige Kinder in den Praxisräumen der Ärzte auch tatsächlich untersucht, als ob sie krank wären. Merkmale von einigen Krankheiten wie Fieber u. ä. werden ebenfalls besprochen sowie eine mögliche Behandlung.

In den 4. Schuljahren findet  eine Einheit zur Sexualerziehung statt. Nachdem einige theoretische Einzelheiten mit dem/der Klassenlehrer/in besprochen wurden, kommen Ärzt*innen in die Schule, um jeweils getrennt mit den Mädchen und mit den Jungen jeder Klasse zwei bis drei „Fragestunden“ abzuhalten.